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Gefuehlte Niederlage: FC Real Kreuth holt nur einen Punkt bei SF Egling-Straßlach

Für den FC Real Kreuth war das Unentschieden gegen die SF Egling-Straßlach in der Kreisliga 1 zu wenig. Für Coach Nedo Tomic fühlt es sich sogar wie eine Niederlage an.

Egling-Straßlach – Im Fußball ist ein Unentschieden selten für beide Seiten zufriedenstellend. In der Kreisliga-Partie zwischen den SF Egling-Straßlach gegen den FC Real Kreuth freuten sich am Sonntag die Gastgeber über die Punkteteilung, für die Enterbacher und Trainer Nedo Tomic fühlte sich das 2:2 „wie eine Niederlage“ an.

Über 90 Minuten ging das Spiel in eine Richtung – und zwar gen Tor der SF. Schon in den ersten Minuten hatte Kreuth beste Chancen auf eine frühe Führung, traf aber allein vorm Tor nur Eglings Torwart. Nur eine von vielen hochkarätigen Möglichkeiten in der ersten Hälfte. „Wir hätten schon da vier oder fünf zu null führen müssen“, meint Tomic. Es reichte aber nur zum 2:0-Zwischenstand: Das erste Tor erzielte Moritz Mack als Elfmeter. Zuvor wurde Franz Huber vom SF-Torhüter umgerissen, nachdem er ihm den Ball abgenommen hatte. Fünf Minuten später traf Simon Mayr von rechts außen halb hoch ins lange Eck. Von den Gastgebern war kaum etwas zu sehen. Nur einmal ging ein Schuss an den Pfosten.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Doch diesmal ließen die Enterbacher jede Möglichkeit ungenutzt. Mack hatte eine weitere „hundertprozentige Chance auf dem Fuß“ (Tomic), schoss aber knapp über die Latte. Es kam, wie es kommen musste, und wovon die Kreuther in dieser Saison schon ein Lied singen können: Die ungenutzten Chancen wurden bestraft.

Leidtragend ist in diesem Fall Kreuths letzter Mann Louis Sachau. Ein langer, völlig ungefährlicher Ball von Egling gelangte zu ihm. Statt diesen in die Hand zu nehmen, spielte er ihn – und direkt zum Gegner. Der Eglinger nahm das Geschenk an und traf zum schmeichelhaften Anschlusstreffer. Doch damit nicht genug: Vier Minuten später, in der letzten Minute der regulären Spielzeit, bekamen die SF einen Eckball: Ein Spieler stand völlig frei am langen Pfosten und musste nur noch einschieben. „Über diese Fehler muss ich mich tierisch ärgern“, meint Tomic. „Wir können 10 000 verschiedene Systeme spielen – mit solchen Fehlern gewinnen wir trotzdem nicht.“ Wieder also ein Wochenende, an dem wertvolle Punkte leichtfertig verschenkt wurden.

Quelle: Tegernseer Zeitung / Sofia Eham