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Ersatzgeschwaecht kassiert FC Real Kreuth Pleite gegen Waldram

Selbst Stammkräfte waren diesmal beim FC Real Kreuth in der Partie gegen die DJK Waldram in der Fußball-Kreisliga 1 nicht fit. Deshalb kassierten die Kreuther auch eine 1:5-Niederlage. Kreuth – Das Kreisliga-Spiel zwischen dem FC Real Kreuth und der DJK Waldram verlief, wie es zu erwarten war. Die ersatzgeschwächten Gastgeber mussten eine klare 1:5-Niederlage einstecken. Trainer Bernhard Gruber nahm jedes Gegentor aber gelassen hin. „Ich bin nur von der Bank aufgesprungen, wenn ein Spieler auf dem Boden lag.“ Es sollte sich schließlich zum Saisonfinale nicht noch jemand verletzen.

Nicht einmal dieser Wunsch ging in Erfüllung. Keine halbe Stunde war gespielt, als Simon Mayr mit einer Ellbogenverletzung vom Platz musste und direkt ins Krankenhaus gefahren wurde. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:0 aus Sicht der Gäste. Sebastian Weizbauer schaffte allerdings kurz vor der Pause den Anschlusstreffer. Nach schöner Vorarbeit und Hereingabe von Lukas Frank schob er zum 1:2-Zwischenstand ein. Und das nicht ganz unverdient. Zwar war Waldram die bessere Mannschaft, doch Kreuth blieb keinesfalls chancenlos. „Die Mannschaft hat sich wacker geschlagen“, sagt Gruber anerkennend.

In der zweiten Hälfte half das allerdings nicht mehr viel. Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff erhöhte Luca Faganello mit einem Distanzschuss per Volley auf 1:3. Spätestens danach ließen bei den Kreuthern die Kräfte nach, den einen oder anderen plagten Krämpfe und dass selbst die Stammkräfte nicht fit waren, half auch nicht weiter. So wollte etwa Moritz Mack aufgrund einer verschleppten Krankheit eigentlich nicht spielen, biss sich aber über die 90 Minuten durch. In den letzten Minuten erzielten die Gäste zwei weitere Tore zum 1:5-Endstand. „Die Niederlage geht vollkommen in Ordnung, aber über ein 3:5 hätte sich auch keiner beschweren können“, meint Gruber und spielt auf die eine oder andere nicht genutzte Großchance von Weizbauer an.

Für die verbleibenden beiden Partien ist Kreuth in der Regel besser aufgestellt und möchte noch mal etwas Gas geben. „Die beste Landkreis-Mannschaft möchten wir schon bleiben“, sagt Gruber. Zumindest mit dem Abstieg hat sein Team nun auch rein rechnerisch nichts mehr zu tun.

Quelle: Tegernseer Zeitung / Sofia Eham