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Landkreis-Derby in der Kreisliga: Kreuth empfaengt Hausham

Am Freitagabend ist die SG Hausham beim FC Real Kreuth in der Kreisliga 1 zu Gast. Im Prestigeduell wollen beide Teams ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Kreuth/Hausham – Es ist wieder Derby-Zeit in der Kreisliga 1 im Landkreis. Und nicht nur die Nachbarschaft ist es, die eine spannende Begegnung verspricht. Es ist ein Duell zwischen zwei Mannschaften, deren Formkurve in letzter Zeit deutlich nach oben zeigt. Für den Gastgeber, den FC Real Kreuth, geht es Schritt für Schritt in die höhere Tabellenregion. Die Gäste von der SG Hausham brauchten das Punkte-Sammeln in den vergangenen Partien dringend, um sich ansatzweise aus dem Sumpf der Abstiegsplätze zu ziehen.

„Wir sind auf einem guten Weg“, findet SG-Vorstand Sepp Eham. Schließlich ist sein Team seit drei Spielen ungeschlagen. Auf dem richtigen Weg ist aber vor allem Kreuth. Seit drei Spielen gibt es keinen Punktverlust mehr zu beklagen. Selbst gegen Topmannschaften wie Waldram und Deisenhofen überzeugten die Enterbacher.

Dann sollte der Tabellenvorletzte beim Heimspiel kein Problem sein, möchte man meinen. Aber Kreuths Trainer Bernhard Gruber warnt: „Das wird nicht leicht.“ Denn die Punkteausbeute der Knappen fiel zwar bisher schlecht aus. Ein Blick auf die Spielhistorie zeigt aber, dass nahezu jede Partie mit einem knappen Ergebnis endete – meist zum Nachteil der SG. „Wenn sich das durch die Saison zieht, dann steckt man eben unten“, kommentiert Eham.

Nach unten blickt in Kreuth gerade keiner. Die Frage ist hier, wie weit man sich nach einem zähen Saisonstart noch an die Spitze herantasten kann. Ein klares Ziel bis zur Winterpause gibt es laut Gruber nicht. Aber er macht deutlich: „Wir haben noch vier Spiele und gegen alle Gegner gute Möglichkeiten zu gewinnen.“

Auch Eham teilt den Gastgebern die Favoritenrolle zu. „Aber wir haben die Qualität, dort einen Punkt zu holen“, betont er. Der übliche Kader steht der SG dafür zu Verfügung. Genau wie bei den Kreuthern fehlt abgesehen von den bekannten Verletzten keiner.

Somit ist Gruber guter Dinge und zeigt seine Vorfreude auf das Spiel: „Es ist ein prestigeträchtiges Duell“, sagt er. „Und das wollen wir gewinnen – müssen wir sogar, wenn wir weiter nach oben wollen.“ Aber ein Derby wäre nicht ein Derby, wenn nicht auch großes Potenzial für eine Überraschung des Außenseiters vorhanden wäre.

Quelle: Tegernseer Zeitung / Sofia Eham