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Kreuth zu Gast beim Doppelgesicht Waldram

Der kommende Gegner des FC Real Kreuth ist einer, der in der laufenden Saison bisher zwei Gesichter gezeigt hat. Die DJK Waldram wurde einerseits ihrer Favoritenrolle auf den Meistertitel gerecht. Andererseits musste die Mannschaft auch schon die eine oder andere bittere Niederlage hinnehmen, die so gar nicht zu den eigenen Ansprüchen passt. Zum Beispiel zuletzt gegen die schwächelnden Sportfreunde Aying. In derselben Woche kam auch die SG Hausham – damals noch Tabellenschlusslicht – gegen Waldram zu einem Punkt.

„Sie sind schwer einzuschätzen“, meint Kreuths Trainer Bernhard Gruber. „Aber nach zwei Mal in Folge schlechter Leistung werden sie diesmal motiviert sein und uns nichts schenken. Wir sind jedenfalls gewarnt.“ Die Warnung dürfte richtig sein, denn abgesehen von Hausham tat sich jede Mannschaft aus dem Landkreis Miesbach gegen die DJK sehr hart. Sowohl Otterfing als auch Holzkirchen und Miesbach kassierten satte fünf Gegentore. Wenigstens den Kreisstädtern gelang es, selbst zwei zu erzielen. Nach diesen Waldramer Erfolgen folgten aber die angesprochenen Einbrüche.

Ganz anders läuft es dagegen beim FC Real: Seit drei Spielen sind die Enterbacher ungeschlagen und wollen diese Serie auch gegen Waldram nicht abreißen lassen. „Punkten wäre nicht schlecht“, sagt Gruber und fügt hinzu: „Die Möglichkeiten nach oben sind da – es fehlt nicht mehr viel zur Spitze.“ Bei einem Sieg würde seine Elf sogar an den viertplatzierten Waldramern vorbeiziehen. „Das muss Ansporn genug sein für dieses Spiel“, betont der Coach.
Gleichzeitig könnte bei einer Nullnummer das hintere Feld wieder näher rücken – die Abstände in die unteren Regionen sind extrem eng. Die spannende Frage ist also, welches Gesicht die DJK gegen Kreuth zeigt und wie Grubers Elf mit diesem umzugehen weiß.

Quelle: Tegernseer Zeitung / Sofia Eham