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„Schneller, wacher“: Kreuth aergert Brunnthal

Dass es gegen Real Kreuth für sein Team nicht einfach werden würde, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen, hatte Matthias Betzler im Vorfeld richtig eingeschätzt. Doch der TSV-Trainer war dann doch überrascht von der Stärke der Gäste. Die kamen bereits nach sechs Minuten zum 0:1, als im Fünf-Meter-Raum ein etwas unübersichtliches Gedränge im Fünf-Meter-Raum herrschte und der Ball vom Innenpfosten ins Tor sprang. Danach fanden seine Spieler keinen Zugriff mehr zum Spiel, „Kreuth war schneller, wacher und hat uns kaum Luft gelassen“, so Betzler anerkennend. Es passierten Fehler, die eigentlich „untypisch“ für seine Mannschaft seien, so habe man nach Balleroberung die Kugel gleich wieder verloren. Erst nach einer System-Umstellung zur Pause lief es dann „sehr anders“.

Doch im Bewusstsein des Rückstandes konnte nicht die gewohnte Dynamik entfaltet werden. Florian Roth gelang schließlich der Ausgleich (51.). In Maximilian Geisbauer hatte Brunnthal insgesamt einen sehr großen Rückhalt, „er hat alles rausgeholt, ein ganz starkes Spiel gemacht“, lautet Betzlers Analyse. Nachdem Andreas Reinisch konditionell am Ende war und Torschütze Roth verletzt aus dem Spiel musste, brachte Betzler den angeschlagenen Jakob Klaß „als zentrale Figur“ noch für die letzten Minuten ins Spiel. Das Fazit von Betzler: „Ich bin froh um den Punkt, wir sind weiter ohne Niederlage, damit kann ich absolut leben.“ Doch der dritte Tabellenplatz ging, zumindest vorübergehend, an Waldram, kann aber bereits am Freitag gegen ASV Antdorf wieder zurückerobert werden.

Quelle: Marion Hussmanns – Münchner Merkur (Süd)