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Scheck markiert vier Treffer: Lenggries fertig Real Kreuth ab

Lenggries – „Du Vollblinde“, schrie der Kreuther Kilian Kölbl der Schiedsrichterin Sarah Hofmann entgegen, nachdem er für sein hartes Einsteigen Gelb gesehen hatte. Dafür bekam er dann die zweite Gelbe, durfte vorzeitig zum Duschen gehen und leitete damit den endgültigen Niedergang seines Teams ein. Letztlich wurde der FC Real Kreuth am Samstagnachmittag auf dem Lenggrieser Rasen mit 10:0 (4:0) regelrecht abgeschossen.

Dass sich die Partie dann endgültig für die Isarwinkler im zweiten Durchgang zum munteren Scheibenschießen entwickelte, dafür sorgte FC-Verteidiger Simon Mayr, als er ebenfalls mit Gelb-Rot bedacht den Platz verlassen musste. Dessen zweite Gelbe war allerdings eine relativ harte Entscheidung für ein Allerweltsfoul.

„Auf ein Resultat in dieser Höhe hatte ich zwar nicht spekuliert, aber der klare Erfolg war schon wichtig für unser Selbstvertrauen“, strahlte schließlich LSC-Coach Willi Link. Von Beginn an hatten seine Schützlinge den Gästen gezeigt, wo der Bartl den Most holt. Bereits in der ersten Spielminute hatte Matthias Gerg eine Riesenchance. Wenig später eröffnete der insgesamt vierfache Torschütze Max Scheck auf Flanke von Toni Berger den Torreigen. Florian Adlwarth legte dann im Nachschuss nach und Rico Sonner stellte mit einem knallharten Freistoß am rechten Sechzehnereck die Zeichen endgültig auf Sieg.

Dabei waren die Gäste in dieser Phase offensiv durchaus gefährlich. Zwei-, dreimal musste Keeper Florian Schauer sein ganzes Können aufbieten, um einen Gegentreffer zu verhindern. „Doch in der Verteidigung waren die Kreuther wirklich vogelwild“, hatte Link beobachtet. Noch vor der Pause stellte dann Scheck per Foulelfmeter auf 4:0. Auch bei seinem dritten Treffer aus zentraler Position, ließ der Lenggrieser Mittelstürmer dem Kreuther Keeper keine Chance. Letzterer stand in der Folge freilich im Mittelpunkt des Geschehens und konnte sich mehrfach auszeichnen. Die weiteren LSC-Treffer besorgten in schöner Regelmäßigkeit noch Jakob Gerg, Toni Berger, erneut Scheck und Mathias Gerg; ein Eigentor steuerten die Kreuther selbst noch bei.

In seinem Fazit freute sich der LSC-Coach besonders, „dass wir bis zum Schluss Vollgas gegeben und uns richtig torgierig gezeigt haben“.

Quelle: Tölzer Kurier / Ewald Scheitterer