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Kreuth in Personalnot vor erstem Heimspiel

Kreuth – Mit Verspätung geht es für den FC Real Kreuth erst am Dienstagabend in den zweiten Spieltag der Fußball-Kreisliga 1. Gegner ASV Antdorf hatte um eine Spielverlegung gebeten, und die beiden Seiten einigten sich auf Dienstag. Eine erste wegweisende Begegnung dürfte dieses Match werden, denn Kreuths Trainer Bernhard Gruber sieht im ASV einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. „Sie werden wohl in unserem Umfeld spielen“, vermutet er.

In der Vorsaison rettete sich Antdorf mit Ach und Krach durch die Abstiegsrelegation. Doch seitdem ist viel passiert. Mit zwölf Zugängen und nur drei Abgängen hat sich der Kader verstärkt. Ein erster Fingerzeig war der Saisonauftakt gegen die Sportfreunde Aying, welche eine 0:5-Niederlage einstecken mussten. „Das sollte man aber nicht überbewerten“, findet Gruber. Denn die Ayinger Mannschaft hatte einige Ausfälle zu verzeichnen. Gruber: „Es ist schwer zu beurteilen, wo Antdorf mit all seinen Zu- und Abgängen wirklich steht.“

Selbiges lässt sich auch über sein Team sagen. Beim 1:1 gegen den TuS Holzkirchen II keimte Hoffnung auf, dass die Phase der Verletzungsausfälle einigermaßen unbeschadet überstanden werden könnte. Doch nun ist die Liste weiter angewachsen: Georg Hagn zog sich einen Kreuzbandriss zu. Sergiu Sandra half am Wochenende bei der Zweiten Mannschaft in der A-Klasse aus und verletzte sich ebenfalls am Knie. Außerdem muss Gruber auf Dan Petru Samoila verzichten, der nach einer Tätlichkeit rotgesperrt ist. „Es wird knapp mit den Leuten“, klagt der Trainer.

Wie er die drei weiteren Ausfälle kompensieren wird, kann Gruber selbst noch nicht beantworten. Klar ist, dass die Unterstützung der Reserve von Nöten ist. Trotz der schwierigen Ausgangslage ist das Ziel aber ganz klar „zu punkten, und zwar dreifach“, wie es Gruber formuliert. „Es muss kein glorreicher Auftritt werden, aber mit Kampf und Disziplin wollen wir die Punkte daheim behalten.“ Wichtig ist vor allem, dass sich die Kaderstärke nicht noch weiter verringert.

Quelle: Tegernseer Zeitung / Sofia Eham