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Kreuth siegt mit Haengen und Wuergen

Der FC Real Kreuth gewinnt mit dem letzten Aufgebot beim ASV Antdorf. „Das war ein Spiel auf der letzten Rille“, sagt Trainer Bernhard Gruber.

Antdorf – Wenn der FC Real Kreuth als Teil der Kreisliga-Spitzengruppe auf Schlusslicht ASV Antdorf trifft, ist klar, wer als Favorit ist. Zwei Hiobsbotschaften für Trainer Bernhard Gruber brachten diese Rollenverteilung aber ins Wanken: Sowohl Andreas Schwinghammer mit einer Schulterverletzung als auch Kilian Kölbl aus privaten Gründen fehlten in der Startelf. „Das sind die Taktgeber“, erklärt Gruber. „Von da an war klar, dass wir richtig kämpfen müssen.“

Das Kampfspiel gegen den ASV sorgte dann auch für den Wunsch nach „Baldriantropfen“ (Gruber) auf der Bank der Gäste. Chancen gab es auf beiden Seiten, allerdings wenig ansehnliche Spielzüge und klare Torchancen. Dafür lebte die Partie von der hitzigen Stimmung. Erst ein Foulelfmeter brachte den Gästen die Führung. Zwar herrschte zunächst Verwirrung, wer zum Strafstoß antreten soll – Moritz Mack als üblicher Schütze war gerade in Behandlung. Kapitän Andreas Götschl löste das Problem und verwandelte souverän zum 1:0. Die Führung hielt aber nur fünf Minuten. Dann wiederholte sich das Spiel auf der anderen Seite – ein Foul im Strafraum, Elfmeter für Antdorf und der Ausgleich.

Nach dem gesamten Spielverlauf wäre das Unentschieden „auch ok“ gewesen, meint Gruber. Aber wiederum nur fünf Minuten später schaffte Kreuth durch Tobias Frank erneut die Führung. Pech für Antdorf, denn dabei blieb es. Kreuths junge und unerfahrene Mannschaft erkämpfte sich drei Punkte und war mit all seinen angeschlagenen Spielern „teilweise am Ende“, sagt Gruber. So ließ sich sogar Schwinghammer für zehn Minuten einwechseln. „Das war ein Spiel auf der letzten Rille.“

So kommt die Winterpause nun also zur rechten Zeit, und Kreuth kann mit seiner Saisonleistung bis dato zufrieden sein. „Und auch in diesem letzten Spiel haben wir das Ziel geschafft“, sagt Gruber. „Wir haben gewonnen, wenn auch mit Hängen und Würgen.“

Quelle: Tegernseer Zeitung / Sofia Eham