3:1 gegen Lenggrieser SC II

Es war eine kampfbetonte und zerfahrene Begegung am gestrigen Samstag in Lenggries, was hauptsächlich an dem engen und schwierig zu bespielenden Kunstrasenplatz lag. Schönes, schnelles Kurzpassspiel war hier kaum möglich und so bestanden die meisten Angriffe beider Mannschaften aus langen hohen Bällen nach vorne. Aufgrund des Heimvorteils kam Lenggries besser ins Spiel und hatte in der ersten Halbzeit die besseren Möglichkeiten. Eine Schrecksekunde erlebten wir, als unser Torwart Matthias Radke bei einer Abwehraktion im Fünfmeterraum von einem Lenggrieser Stürmer am Bauch getroffen wurde und liegenblieb. Nach einigen Minuten Pause konnte er aber glücklicherweise weiterspielen. Die erste Halbzeit brachte sonst wenig erwähnenswertes, mit einem 0:0 gingen wir in die Pause.
Die zweite Halbzeit verlief zuerst ähnlich wie die erste. Das auffälligste war wohl der junge, unsichere Schiedsrichter, der einige Handspiele und Fouls nicht sah (oder nicht sehen wollte) und sich deshalb den Unmut beider Mannschaften zuzog. Ungefähr in der 70. Minute zeigte er aber dann auf den Elfmeterpunkt: Sepp Becher war im gegnerischen Strafraum gefoult worden. Andreas Mack verwandelte souverän. Gleich nach dem anschließenden Anstoss eroberten wir uns den Ball zurück und Andreas Mack packte in der eigenen Hälfte einen Weitschuss aus. Der Ball kam vor dem Lenggrieser Tormann auf, übersprang ihn knapp und landete im schließlich Tor. Zwei Tore in zwei Minuten! Andreas Mack war damit natürlich der Mann des Spiels. Lenggries versuchte nun natürlich mit allen Mitteln uns hinten reinzudrücken und erspielte sich auch einige sehr gute Chancen. Meist konnte jedoch unser Torwart abwehren, einmal rettete die Latte, einmal der Pfosten. Als die Lenggrieser fünf Minuten vor dem Ende schließlich doch das Tor zum 2:1 schossen, wurde das Spiel nochmal sehr hektisch und der Ball wurde fast nur noch hoch nach vorne oder ins Aus gebolzt. So verteidigten wir unsere Führung erfolgreich und in der letzten Sekunde erzielte Fabian Angl nach einem Konter sogar noch das 3:1.
Am Ende war es sicherlich ein glücklicher Sieg für uns, der in dieser Höhe wohl nicht verdient war.