B-Jugend der SG FC Rottach-Egern / Fc Real Kreuth siegt beim SC Wörnsmühl 0:4

Hielt erneut seinen Kasten rein: Louis Sachau

Hielt erneut seinen Kasten rein: Louis Sachau

Dank einer starken kämpferischen und spielerischen Leistung entführte unser B-Jugendteam die Punkte aus Wörnsmühl, wo es den ganzen Tag über geregnet hatte und der Platz entsprechend tief war. Über den Kampf musste zum Spiel gefunden werden. In den ersten zehn Minuten konnte der robuste Gegner, der mit einem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz gerutscht wäre, mit hohem läuferischen und körperlichen Einsatz verhindern, dass wir uns aussichtsreiche Torchancen herausspielten. Dann hatten wir uns auf das körperbetonte Spiel eingestellt und erspielten uns  mehrere erfolgversprechende Torchancen.

Die ersten beiden hatte unser Stürmer Tobi Schlichtner, der jeweils frei im gegnerischen 16ner  zum Schuss kam, aber einmal knapp am rechten Pfosten vorbei zielte und dann den Ball nicht richtig traf. Der Gegner hatte seine erste Möglichkeit nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld, als der Ball in unserem 16ner von einem gegnerischen Stürmer nur knapp über das Tor geköpft wurde. In der 18. Spielminute dribbelte unser spielfreudiger zentraler Mittelfeldspieler Tobi Frank mit dem Ball in den gegnerischen 16ner, wo er gefoult wurde. Der sehr junge Schiedsrichter Michael Probst von der JFG Miesbach/Oberland zeigte zu recht auf den Punkt. Tobi Frank legte sich den Ball zurecht und verwandelte den Elfer sicher zum inzwischen verdienten 0:1. Sofort nach dem Wiederanstoß des Gegners setzte unser Team den Gegner unter Druck und verleitete den Torwart zu einem Fehler, der den Ball im 16ner Tobi Schlichtner in die Füße spielte, der aber zu unkonzentriert abschloss und den Ball auf den Torwar schoss, der den Ball abwehren konnte. In der 22. Spielminute konnte unser linker Außenspieler Basti Lechner wieder einmal seine Schnelligkeit zu einem Vorstoß über die linke Seite nutzen und in den gegnerischen 16ner laufen. Leider verfehlte sein Schuss auf das kurze linke Eck das Tor um Zentimeter. Da beide Mannschaften jetzt leidenschaftlich um jeden Ball kämpften und konzentriert verteidigten, musste eine Standardsituation den nächsten Treffer einleiten. Ein Einwurf kurz hinter der Mittellinie in der Hälfte des Gegners vom linken Außenverteidiger Beni von Preysing wurde vom Stürmer Samet Yilmazer auf Tobi Frank per Kopf verlängert. Tobi Frank spielte noch einen Verteidiger aus und schoss unhaltbar für den Torwart  das 0:2. Bis zur Halbzeitpause wehrte sich der Gegner mit aller Macht und manchmal auch unfairen Mitteln gegen einen weiteren Gegentreffer, aber unsere Mannschaft blieb das bessere Team, das mehr Offensivdrang zeigte und sich noch die eine oder andere Torchance herausspielte.

Wie schon häufiger in den letzten Spielen, fiel die Halbzeitansprache der beiden Trainer Ernst Lehmhofer und Reinhard Roß kurz aus. Unsere Spieler wären am liebsten schon nach fünf Minuten wieder zurück aufs Spielfeld gegangen um weiter zu spielen, so heiß war jeder einzelne Spieler auf dieses Spiel. Das Motto für die zweiten 40 Minuten lautete deshalb: Wir halten weiter dagegen und zwingen dem Gegner unser Spiel auf.

Wieder war es Tobi Schlichtner, der nach nur einer gespielten Minute die erste hundertprozentige Torchance hatte, als er mit dem Ball alleine auf den Torwart zulief und wieder zu unkonzentriert den Ball genau auf den Torwart schoss. Zwei Minuten später machte es Tobi Frank besser, als er aus ca. 20 Meter Entfernung den zu weit vor seinem Tor stehenden Torwart mit einem Lupfer überwand und das 0:3 schoss. Aber der SC Wörnsmühl wehrte sich weiter heftig. Ein strammer Schuss aus Mittelstürmerposition zwang unseren Torwart Louis Sachau zu einer Parade, die verriet, dass er gewillt war, auch heute wieder zu Null zu spielen. Eine Flanke von links nahm Samet an der Strafraumgrenze direkt an und schoss knapp übers Tor. Unser wie immer souveräner Innenverteidiger Simon Mayr schloss einen Vorstoß aus der eigenen Hälfte bis in den 16ner des Gegners mit einem Flachschuss ab, der nur knapp am linken Pfosten vorbei ging. Allmählich ließen die Kräfte beim Gegner nach und es war überwiegend unser Team, das sich weitere Torchancen erspielte. Einen sehenswerten Ballwechsel bekamen die Zuschauer in der 70. Spielminute zu sehen, als Samet in der eigenen Hälfte den Ball vom Gegner eroberte und nach links auf den nach vorne laufenden Beni spielte, um dann mit hohem Tempo bis in den gegnerischen Strafraum zu laufen. Dort nahm er die von Beni herein gespielte Flanke mit einem Volleyschuss an und schoss den Ball unter die Unterkannte der Latte, von wo der Ball wieder ins Feld zurück sprang und von einem Verteidiger geklärt werden konnte. Jetzt kamen die Minuten unseres Stürmers Tobi Schlichtner. Zunächst kam er im 16ner frei zum Schuss, setzte den Balll aber erneut übers Tor. Dann konnte der Torwart einen Schuss von Samet, nach einem schönen  Dribbling nur nach vorne abprallen lassen, sodass der Ball Tobi vor die Füße fiel. Wieder schoss er zu unkonzentriert den Ball genau auf den Torwart. Die älteren unter den Zuschauern mögen sich an einen der vielen sinnleeren Aussprüche des Ex-Profi-Spielers Andy Breme erinnert haben: „Haste Kacke an den Füßen -, haste Kacke an den Füßen.“ (Kein Kommentar!) Doch dann war der Bann gebrochen. Kurz vor Spielende eroberte unser rechter Außenspieler Ferhat Yilmazer kurz hinter der Mittellinie den Ball und passte ihn zu Tobi Schlichtner, der am 16ner den Ball annahm und sofort auf das Tor schoss – und diesmal auch ins Tor zum 0:4 Endstand.

Das Fazit der Trainer: Es war ein hartes Stück Arbeit und am Ende ein verdienter Sieg für unser Team, das nun 10 Punkte Vorsprung auf den Tabellen zweiten DJK Darching hat. Mit seinen drei Toren hat Tobi Frank seinTore Konto auf 13 erhöht und bleibt unangefochtener Zweiter in der Torschützenliste hinter Samet Yilmazer mit 18 Treffern.

Gespielt haben:

Tor: Louis Sachau – Verteidigung: Beni von Preysing, Daniel Sterr (Chris Schwarz), Simon Mayr, Basti Lehmhofer – Mittelfeld: Basti Lechner, Nicki Hilger (Marcus Rieche), Tobi Frank, Ferhat Yilmazer (Lukas Parzhuber) – Sturm: Samet Yilmazer, Tobi Schlichtner